Es steht uns frei, Drogen zu nehmen
oder nicht. Aber nachdem wir uns einmal entschieden haben, eine
abhängigmachende Droge zu nehmen, sind wir an die Folgen diese
Entscheidung gebunden.
I
ch fühle
mich gedrängt, mich zu einem zutiefst beunruhigenden
Problem zu äußern, nämlich der weltweiten Epidemie
der Drogenabhängigkeit. Ich bin von Beruf Arzt und habe mich
schon während meines Studiums mit Drogen
beschäftigt. Jeder Arzt bringt Monate
mit Spezialkursen zu, in denen er die
möglichen Nutzen und Risiken medizinischer
Wirkstoffe lernt. Die richtige Verschreibung von
Arzneimitteln ist die Stärke eines
guten Arztes. Wenn man seinen Rat sorgfältig
befolgt, kann man erstaunliche Ergebnisse erzielen. In
meinen Äußerungen zu
diesem Thema schließe ich eine solche Anwendung
heutiger Erkenntnisse durch einen ausgebildeten Arzt
nachdrücklich aus.
Gemeinsam mit anderen in
der ganzen Welt warne ich aber
vor dem Missbrauch von Drogen,
der über das verschriebene Maß hinausgeht, und den
privaten oder gemeinschaftlichen Gebrauch von chemischen
Substanzen, der von Menschen, die schlecht informiert sind, so häufig
naiv begonnen
wird.
Aus einem
anfänglichen Experiment, das man für
nebensächlich hält, kann ein "Teufelskreis werden. Das
Ausprobieren wird
zur Gewohnheit. Die
Gewohnheit wird zur Abhängigkeit. Die
Abhängigkeit wird zur Sucht. Sie macht sich erst ganz
allmählich bemerkbar. Die knechtenden
Ketten der Gewohnheit sind zu schwach, als dass man sie
spürt,
ehe sie zu stark sind, um noch zerbrochen zu werden. Drogen
sind das heutige „Linsengemüse”, für das
jemand seine Seele verkauft.
Keine Familie ist von dem Risiko frei.
Es geht aber nicht nur um
harte Drogen. Drogenmissbrauch beginnt
oft mit dem Rauchen von Zigaretten) Tabak
und alkoholische Getränke enthalten süchtig Drogen. Sie
führen die Liste an, was die Häufigkeit und die Kosten
für die Gesellschaft angeht.
Ich spreche mit
staatlichen und medizinischen
Führungskräften aus vielen Ländern,
und sie
äussern tiefe Besorgnis über den Konsum von Alkohol und
anderen Substanzen in ihren Ländern. Die
Herausforderung besteht zwar in der ganzen
Welt, aber ich will nur Zahlen aus den
Vereinigten Staaten nennen, um das
erschreckende Ausmass dieses weltweiten Problems
deutlich zu machen.
Tabak
Bedenken Sie nur, wie
schädlich Tabak ist. Zigarettenrauchen ist die
häufigste vermeidbare Ursache für Herzerkrankungen,
Herzerkrankungen. Lungenerkrankungen und Krebs. In den USA
wurden 1982 16 Prozent aller Todesfälle (314000) dem Rauchen
zugeschrieben.
1985 betrugen die
geschätzten Kosten für medizinische Massnahmen und
Arbeitsunfähigkeit, die durch
Rauchen verursacht waren, 65 Milliarden Dollar.
Das entspricht rund zwei Dollar für
jede verkaufte Schachtel Zigaretten.
Die sozialen
Folgen des Rauchens gehen weit über den Preis einer
Zigarettenschachtel
hinaus.
Eine
Versicherungsgesellschaft hat kürzlich gemeldet, ein
Fünftel aller Forderungen an sie würden wegen
Krankheiten geltend
gemacht, die durch
Nichtrauchen hätten vermieden werden
können. Wir alle tragen diese finanzielle
Last, die durch Krankheiten verursacht wird, die nicht sein
müssten.
Dr. C. Everest Koop
(höchster beamteter Arzt in den USA) und sein Team von
über fünfzig
Wissenschaftlern haben vor kurzem einen aufsehenerregenden
Bericht veröffentlicht. Allein in den USA schreiben sie
jährlich 320000 Todesfälle dem Tabak zu,
125000 dem
Alkohol und eine niedrigere Lebenserwartung dem Kokain
(2000) und anderen Opiaten (4000). Sie bezeichnen das
Nikotin als
stark süchtigmachende Droge im gleichen Sinn wie Heroin
und Kokain.
Vergleichbare Ansichten
werden von führenden Medizinern in vielen anderen Ländern
vertreten.? Trotzdem glauben viele unserer guten
Freunde, die rauchen, nicht, dass Tabak süchtig macht. Manche
geben nur zögernd zu, dass ihr Verhalten in hohem Maß
von einer Droge beherrscht wird. Wir verstehen solche
Gefühle.
Alkohol
Es herrscht weltweit
wachsende Besorgnis über den Alkoholkonsum. Die
US-Regierung schätzt, dass
10,6 Millionen Erwachsene Alkoholiker sind und dass eine von
vier Familien Alkoholprobleme
hat.8 Der Alkohol spielt bei der Hälfte aller
tödlichen Verkehrsunfälle in den USA eine
Rolle.`'
Im letzten Jahr wurde ein
tragischer Markstein erreicht. Mehr US-Amerikaner (1350000) waren
bei Verkehrsunfällen, die durch Alkohol bewirkt wurden,
umgekommen, als in allen
Kriegen, die die USA bisher geführt haben,
umgekommen sind (1156000)."
Andere Drogen
Auch Drogen wie LSD
(Lysergsäurediäthylamid), Marihuana, Heroin und Kokain
gefährden Menschen auf der ganzen Welt. Edle Eigenschaften wie
Vernunft, Redlichkeit und Würde, die
die Menschen von allen anderen Geschöpfen
unterscheiden, fallen diesen Drogen und dem
Alkohol oft als erste zum
Opfer.
Hilfe suchen
Wir bemühen uns
liebevoll um Verwandte, Freunde und Nachbarn,
die süchtig sind, ungeachtet ihrer
Nationalität und ihres Glaubensbekenntnisses. Die Kirche Jesu
Christi der Heiligen der Letzten Tage hilft weiter mit, diese
internationale Seuche einzudämmen.
Das Problem läl3t sich letztlich weder mit
staatlicher noch anderer institutionalisierter Hilfe lösen. Es
ist auch keine Frage der Gesetzgebung, sondern vielmehr der
persönlichen Entscheidungsfreiheit und Selbstverpflichtung. Es
muß klar sein, was Entscheidungsfreiheit ist und welch
wichtige Rolle der Wille bei wesentlichen Entscheidungen spielt.
Dann können Hilfsmaßnahmen einsetzen.
Entscheidungsfreiheit
Entscheidungsfreiheit hatten wir bereits als
Geistkinder unseres Schöpfers, ehe die Welt war (siehe Alma 13:3;
Mose 4:4).
Sie ist ein Geschenk Gottes und fast so kostbar wie das Leben
selbst.
Oft wird die Entscheidungsfreiheit allerdings
mißverstanden. Wir können uns zwar frei entscheiden,
aber nachdem wir uns entschieden haben, sind wir an die Folgen
unserer Entscheidung gebunden.
Es steht uns frei, Drogen zu nehmen oder nicht.
Aber nachdem wir uns einmal entschieden haben, eine
abhängigmachende Droge zu nehmen, sind wir an die Folgen
dieser Entscheidung gebunden. Die Sucht tritt an die Stelle der
Entscheidungsfreiheit. Durch chemische Mittel kann man
buchstäblich vom eigenen Willen losgelöst
werden!
Der Weg zur
Gesundung
Um eine Krankheit zu lindern, könnte ich als
Arzt ein Rezept ausstellen. Als ordinierter Apostel erflehe ich den
geistigen Segen, vom Standpunkt der Ewigkeit aus sehen zu
können. Wenn beides zusammenwirkt, würde meine geistige
Verschreibung die Entscheidungsfreiheit dem rechtmäßigen
Besitzer zurückgeben.
Wer beschließt, den steilen Weg zur
Gesundung zu beschreiten, muß sich auf einen lebenslangen
Kampf einstellen. Aber ein Leben ist es wert, daß man
dafür kämpft.
Hier ist vor allem der Wille gefragt, und der
Wille kann es schaffen. Die Heilung erfolgt nie mit der ersten
Einnahme der Medizin. Man muß sich also streng an die
Verschreibung halten und darf nicht vergessen, daß es
manchmal genauso lange dauert, gesund zu werden, wie es gedauert
hat, krank zu werden. Aber wenn man konsequent und ausdauernd ist,
können die richtigen Entscheidungen heilend
wirken.
Die geistige
Verordnung
Meine geistige Verordnung enthält sechs
Entscheidungen, über die ich im einzelnen sprechen
möchte, nämlich:
Entscheiden Sie sich für das
Leben
Entscheiden Sie sich dafür, zu
glauben
Entscheiden Sie sich dafür, sich zu
ändern
Entscheiden Sie sich dafür, anders zu
sein
Entscheiden Sie sich für körperliche
und geistige Beweglichkeit
Entscheiden Sie sich dafür, frei zu
sein
1. Entscheiden Sie
sich für das Leben.
Suchen Sie Angehörige, Freunde, Arztes, die
Sie lieben. Flehen Sie sie um Hilfe an. Ihr kostbares Leben steht
auf dem Spiel. „Darum seid frohen Mutes und denkt daran: Ihr
seid frei, euer Handeln selbst zu bestimmen - den Weg des
immerwährenden Todes zu wählen oder den Weg des ewigen
Lebens.” (2. Nephi
10:23).
Die Entscheidung für das Leben macht
optimistisch. Sie birgt Hoffnung. Sie erweckt die Selbstachtung zu
neuem Leben - das Bewußtsein dessen, daß der
Körper ein ewiges Gut ist, das uns anvertraut wurde. Und sie
weckt die innere Verpflichtung, die uns sagt: „Sieh zu,
daß du dieses hier, das heilig ist, gut behütest, ja,
sieh zu, daß du auf Gott blickst und lebst.” (Alma
37:47.)
2. Entscheiden Sie
sich dafür, zu glauben.
Glauben Sie an Gott. Akzeptieren Sie sich als
sein Kind, das in seinem Ebenbild erschaffen wurde. Er liebt Sie
und möchte, daß Sie glücklich sind. Er möchte,
daß Sie durch die Entscheidungen des Lebens geistig wachsen
und ihm ähnlicher werden. Er fleht Sie an: „Richtet euch
nach dem Willen Gottes aus, aber nicht nach dem Willen des ...
Fleisches. (2.
Nephi 10:24.)
Eine Aussöhnung erfordert Glauben, Umkehr
und Taufe. Es ist so, daß die Menschen „von neuem
geboren werden müssen - ja, geboren aus Gott, aus ihrem
fleischlichen und gefallenen Zustand umgewandelt in einen Zustand
der Rechtschaffenheit” (Mosia 27:25).
Erneuern Sie den Bund, den Sie hei der Taufe gemacht haben, indem
Sie regelmäßig würdig das Abendmahl nehmen, um sich
„noch mehr von der Welt unbefleckt [zu' halten”
(LuB
59:9).
Lernen Sie dann, „sich zu demütigen
und sanftmütig und im Herzen bescheiden zu sein . . . und mit
. . . Glauben an den Herrn Jesus Christus jeder Versuchung des
Teufels zu widerstehen” (Alma 37:33).
Entscheiden Sie sich dafür, an Ihren Schöpfer zu glauben
und sich von ihm segnen zu lassen.
3. Entscheiden Sie
sich dafür, sich zu ändern.
„Wie lange wollt ihr
euch von törichten und blinden Führern leiten lassen? Ja,
wie lange wollt ihr lieber die Finsternis wählen als das
Licht?” (Helaman 13:29).
Entscheiden Sie sich dafür, sich zu ändern, und zwar
heute!
„Der Geist und der Körper zusammen
sind die Seele des Menschen.” (LuB 88:15). Sowohl
der geistige als auch der körperliche Hunger müssen
gestillt werden. Eine der größten Herausforderungen des
Lebens besteht darin, so weit zu kommen, daß uns der geistige
Hunger wichtiger wird als der körperliche. Ihre Willenskraft
wird stark, wenn Sie sie mit dem Willen des Herrn
vereinen.
Die Sucht nach irgendeiner Substanz versklavt
nicht nur den Körper, sondern auch den
Geist.
Deshalb ist Umkehr am ehesten möglich, wenn
man noch einen Körper hat, der mithelfen kann, die Herrschaft
des Geistes zu erreichen: „Dieses Leben ist die Zeit, da der
Mensch sich vorbereiten soll, Gott zu begegnen; ja, siehe, der Tag
dieses Lebens ist der Tag, da der Mensch seine Arbeiten verrichten
soll.
Und nun . . . flehe ich euch an, den Tag eurer
Umkehr nicht bis zum Ende aufzuschieben; . . . wenn wir unsere Zeit
während dieses Lebens nicht nutzbringend anwenden, dann kommt
die Nacht der Finsternis, in der keine Arbeit verrichtet werden
kann... .
Der gleiche Geist, der euren Körper
beherrscht, wenn ihr aus diesem Leben scheidet, dieser selbe Geist
wird die Macht haben, euch in jener ewigen Welt zu
beherrschen.” (Alma
34:32-34).
„Fleischlich gesinnt zu sein ist Tod, und
geistig gesinnt zu sein ist ewiges Leben.” (2. Nephi 9:39);
siehe auch Römer 8:6.) Diesen Segen erlangt der, der den
Willen aufbringt, sich zu ändern.
4. Entscheiden Sie
sich dafür, anders zu sein.
Seien Sie anders als die weltliche Masse. Die
Übeltäter fallen auf den ersten Blick vielleicht gar
nicht auf. Zu ihnen gehören clevere Kaufleute, die Bier in
Zusammenhang bringen mit Sport, Tabak mit Charme und Drogen mit
Spaß. Die Schrift warnt uns vor solchen
Betrügern:
„So spricht der Herr zu euch: Infolge der
Frevel und bösen Absichten, die in den letzten Tagen im Herzen
von böswilligen Menschen vorhanden sind oder noch sein werden,
habe ich euch gewarnt und warne euch im voraus, indem ich euch
durch Offenbarung dieses Wort der Weisheit gebe.” (LuB 89:8). Das Wort
der Weisheit enthält vernünftige Ratschläge zum
Thema Ernährung und einfache Anweisungen. Wir sollen keinen
Alkohol trinken (siehe LuB 89:5-7).
Wir sollen keinen Tabak gebrauchen (LuB 89:9). (siehe LuB
89:9). Wir sollen weder Tee noch Kaffee trinken (siehe LuB 89:9). Und
im Einklang damit gilt, daß wir auch keine
süchtigmachenden Drogen nehmen sollen
Der 1 lern hat also dem heutigen Israel
Ratschläge gegeben, ähnlich den Geboten, die wir im Alten
Testament finden:
„Könige sollen sich nicht, Lemuel,
Könige sollen sich nicht mit Wein betrinken, Fürsten
nicht berauschenden Trank begehren. Er könnte beim Trinken
seine Pflicht vergessen und das Recht aller Notleidenden
verdrehen." (Sprichwörter 31:4,5.)
„Weh dem, der seinen Freund aus dem Becher
seines Zorns trinken lässt, ja, ihn betrunken macht.”
(Habakuk 2:15; siehe auch Sprichwörter
20:1.)
Gewiss bekräftigt die heutige medizinische
Forschung den physischen Nutzen, den man daraus zieht, dass man das
Wort der Weisheit befolgt. Die Beweise sind so
überwältigend, daß viele das Richtige lernen, aber
nicht immer aus den richtigen Motiven. Könnten sie mit ihrem
begrenzten Einblick dann nicht doch eine Zigarette, einen Drink,
oder eine Droge ausprobieren und sich damit herausreden, dass
einmal nichts schade? Könnte die Aussicht auf einen nur
zukünftigen physischen Nutzen sie nicht dazu verlocken,
trotzig doch ein törichtes Wagnis einzugehen? Oder um diese
Fragen anders zu formulieren: Wer wäre entschlossen, den
Willen des Herrn zu befolgen, auch wenn der physische Nutzen nicht
garantiert wäre? Als Gott Abraham hat, Isaak als Opfer
darzubringen, bemühten sie sich da erst um den
wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass ihre Entscheidung
für den Gehorsam medizinisch ratsam sei?
Das Wort der Weisheit ist ein geistiges Gesetz.
Den Gehorsamen verkündigt der Herr: „Ich, der Herr, gebe
ihnen die Verheißung, dass der zerstörende Engel an
ihnen vorübergehen wird wie an den Kindern Israel und sie
nicht töten wird.” (LuB
89:21).
Beim ersten
Pascha ging der zerstörende Engel an den Häusern
vorüber, wo die Türpfosten mit Blut bestrichen waren. In
unserer Zeit befolgen die Glaubenstreuen das Wort der Weisheit. Es
ist eins unserer Zeichen dafür, daß wir Gottes
Bundesvolk sind.
Entscheiden Sie
sich dafür, anders zu sein, dann werden Sie sowohl
körperlich als auch geistig gesegnet.
5.
Entscheiden Sie sich für körperliche und geistige
Beweglichkeit.
Körperliche und geistige Beweglichkeit hilft auf dem
steilen Weg zur Gesundung. Angemessene körperliche
Betätigung wirkt der Depression entgegen, die die Sucht so oft
begleitet. Die geistige Beweglichkeit ist aber noch wichtiger. Mit
inbrünstigem Beten gewinnt man diesen Kampf leichter. Wenn wir
uns wirklich in allem, was wir tun, mit dem Herrn beraten, wird er
uns zum Guten lenken (siehe Alma
37:37).
Wir werden
gestärkt, wenn wir aufbauende Musik hören, gute
Bücher lesen und uns an den heiligen Schriften laben. Da das
Buch Mormon zu einer Zeit hervorkommen sollte, „da es auf der
Erde große Verschmutzungen geben” sollte (Mormon 8:31),
stärkt es uns ganz besonders, wenn wir dieses Buch lesen.
Präsident Benson hat uns dazu aufgefordert.
Bleiben Sie
körperlich und geistig beweglich und entscheiden Sie sich
dafür, Glauben an Gott zu üben.
6.
Entscheiden Sie sich dafür, frei zu sein.
Zerreißen
Sie die Bande des Übeltuns (Mosia 23:12,
1. Nephi
13:5). Lassen Sie das eiserne Joch, die „Handschellen und
Ketten und Fußeisen und Fesseln der Hölle” hinter
sich (LuB
123:8).
Entscheiden Sie
sich dafür, frei zu sein von falschen Freunden, die Ihnen erst
schmeicheln, Sie aber später verachten (LuB 121:20). Der
Drogenmißbrauch mag mit ihnen beginnen, aber den Preis
bezahlen Sie.
„Denkt
daran, denkt daran, meine Brüder [und Schwestern]: Wer
zugrunde geht, fügt sich das Zugrundegehen selbst zu, und wer
Übles tut, der tut es sich selbst an; denn siehe, ihr seid
frei; es ist euch gewährt, euer Handeln selbst zu bestimmen;
denn siehe, Gott hat euch Erkenntnis gegeben und hat euch frei
gemacht.” (Helaman
14:30).
Der Herr hat
seine heiligen Maßstäbe offenbart, um die Menschen in
dieser unruhigen Welt zu führen. Wir alle sind mit der
Freiheit geboren, seiner Führung zu folgen. Wir können
uns selbst entscheiden. Unsere Entscheidungen können uns
abhängig oder frei machen. Entscheiden Sie sich um der
Freiheit und Freude willen dafür, in Christus treu zu bleiben.
Er wird Sie erheben. Möge „die Hoffnung auf seine
Herrlichkeit und auf ewiges Leben immerdar in Ihrem Herzen
verbleiben” (Moroni 9:25).
Darum bete ich, im Namen Jesu Christi. Amen
Januar
1999