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Gesetz zur Erhaltung der Gesundheit schon vor 150 Jahren empfangen - von Gary Avant  Verfasst: Freitag, den 01. Februar 2008 14:04

Das Wort der Weisheit, das seit seiner Veröffentlichung schon die Lebensweise von Millionen Heiliger der Letzten Tage bestimmt hat, wurde bereits vor 150 Jahren offenbart.


Es begann im Jahre 1833 in Kirtland in Ohio in einem verrauchten Raum, dessen Boden viele Tabakflecken aufwies. Damals wurde Joseph Smith durch einen Kommentar seiner Frau dazu veranlaßt, den Herrn um Führung zu bitten. Als Antwort auf sein Gebet erhielt er die Offenbarung, die als das Wort der Weisheit bekannt wurde und jetzt als Abschnitt 89 im Buch ,Lehre und Bündnisse' steht:


Das Wort der Weisheit stand nicht immer als Abschnitt 89 im Buch ,Lehre und Bündnisse'. In der Ausgabe von 1835 war es zunächst Abschnitt 80, und in der Ausgabe von 1845 erschien es ais Abschnitt 81. Erst in der Ausgabe von 1876 wurde es Abschnitt 89. Das Gebot hat den Mitgliedern der Kirche während der letzten einhundertfünfzig Jahre längeres Leben und größere Lebensfreude beschert.


„Ich glaube", sagte Präsident Brigham Young 1868, ich kenne die Gründe, warum uns das Wort der Weisheit gegeben wurde, ebensogut wie viele andere Mitglieder der Kirche, auch wenn ich damals nicht anwesend war und die damaligen Bedingungen nicht persönlich erlebt habe."


Präsident Young erzählte, daß der Prophet Joseph Smith und seine Frau Emma ihre Wohnung direkt neben Newell Whitneys Laden hatten. Die Küche war direkt unter dem Zimmer, in dem Joseph Smith Offenbarungen empfing und die Brüder in der ersten Schule der Propheten unterrichtete.


„Die Brüder legten Hunderte von Meilen zurück, um an dem Unterricht in einem kleinen Raum teilzunehmen, der wahrscheinlich nicht größer als elf mal vierzehn Fuß [16 m2] war", berichtete Präsident Young. „Wenn sie sich nach dem Frühstück in diesem Raum versammelten, steckten sie sich als erstes einmal ihre Pfeifen an. Während sie rauchten, sprachen sie dann über die großartigen Dinge des Reiches Gottes und spuckten den Tabaksaft überall auf den Boden. Sobald sie die Pfeife nicht mehr im Mund halten, nahmen sie einen großen Bissen Kautabak.


Oftmals stand der Prophet, sobald er den Raum betrat, um den Unterricht zu geben, inmitten einer dichten Rauchwolke. Diese Tatsache zusammen mit den Klagen seiner Frau, die den verschmutzten Boden reinigen mußte, veranlaßte den Propheten, über diese Sache nachzudenken. So kam es, daß er den Herrn bat, er möge ihm sagen, was er wegen des Tabakkonsums der Ältesten tun könne, und als Antwort erhielt er die Offenbarung, die unter dem Namen .Wort der Weisheit' bekannt ist." {Journal of Discourses, Vol. 12, S. 158.)


Das gesellschaftliche Leben und die Finanzgeschäfte im frühen 19. Jahrhundert waren einer positiven Haltung gegenüber dem Wort der Weisheit abträglich. Alkohol, Tabak, Kaffee und Tee sah man als Lebensnotwendigkeit an. Dies waren nämlich damals oft die Güter, mit denen Handel getrieben wurde. Oft gab es auch Verträge, die vorsahen, daß Whisky, Tabak, Kaffee oder Tee als Ersatz für einen Teil des Gehalts oder für Schulden gelten konnten. Die Hauptnahrungsquelle der Pioniere waren die Tiere, die in der freien Wildnis lebten, oder aber Vieh von den riesigen Herden. Das machte es für viele sehr schwierig, die Anweisung dieser neuen Offenbarung zu befolgen und nur wenig Fleisch zu verzehren.


Viele Mitglieder sahen die Offenbarung bis zum 9. September 1851 nicht als Gebot an. Doch dann verkündete Präsident Young bei einer Generalkonferenz, daß das Wort der Weisheit ein Gebot sei, (Millenial Star, 1. Feb. 1852.) Joseph Smith hielt in der Geschichte der Kirche, Band 2, Seite 482, schriftlich fest, die Mitglieder hätten bei einem Kirchentreffen am 28. Mai 1837 einstimmig beschlossen, daß „wir ein ordentliches Mitglied, das das Wort der Weisheit nicht buchstäblich befolgt oder befolgen will, nicht in die Gemeinschaft aufnehmen werden".


Präs. George Q. Cannon bemerkte in einem Artikel in der Zeitschrift Juvenile !nstructor vom 15. Nov. 1892, daß viele Mitglieder der Kirche offensichtlich nicht erkannten, wie wichtig dieses Gesetz doch sei, da es zu unserer Gesundheit beiträgt und unseren Körper stärkt. Sie hingen an ihren alten Gewohnheiten und es schien ihnen sehr schwer zu fallen, sie abzulegen. Präs. Cannon verhieß damals folgendes: „Doch der Tag wird kommen, an dem das Volk Gottes jedem anderen Volk auf der Erde geistig und körperlich überlegen sein wird Uns wurde mehr Schutz und Sicherheit als anderen Menschen verheißen, aber die Verheißungen gehen nur in Erfüllung, wenn wir die damit verbundenen Bedingungen erfüllen. Wenn wir diese beachten, wird die Verheißung wirksam."


Anhand von Statistiken kann man erkennen, daß sich die Verheißung gegenwärtig erfüllt. Lungenkrebs tritt beispielsweise unter Mormonen in Utah, wo etwa 70 von 100 Einwohnern der Kirche angehören, zu etwa 6£ Prozent weniger häufig auf als in den übrigen Staaten der USA. Nichtmitglieder erkranken in Utah ebenso häufig an Lungenkrebs wie in den anderen Teilen der Vereinigten Staaten. Das Utah Department of Health (Gesundheitsministerium von Utah) berichtet, daß der Zigarettenverbrauch in Utah im Jahre 1981 im Durchschnitt bei 6,5 Zigaretten täglich lag; der Durchschnitt in den USA lag mit zehn Zigaretten pro Tag 53 Prozent höher. Die Statistik ist auch ein Beweis dafür, daß diejenigen, die sich an das Wort der Weisheit halten, seltener einen Herzanfall, einen Herzschlag oder andere lebensbedrohliche Krankheiten erleiden. Die Sterberate aufgrund von Herzversagen liegt bei den Mormonen in Utah 35 Prozent unter dem US-Durchschnitt.
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Tabak und Alkoholkonsum mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht - Von Dr. John Holbrook  Verfasst: Freitag, den 01. Februar 2008 14:22

In der Medizin hat man nachgewiesen, daß Tabak- und Alkoholkonsum frühzeitig zum Tode führen oder aufgrund einiger Krankheiten der Herzkranzgefäße sowie durch Krebs, Emphysem, chronische Bronchitis und Leberzirrhose Invalidität hervorrufen kann. Weniger veröffentlicht wurden bisher Untersuchungen, bei denen nachgewiesen werden konnte, daß Tabak und Alkohol die Funktionen des Nervensystems beeinträchtigen können.


Eine brennende Zigarette ist wie eine Miniaturfabrik, die mehrere tausend Chemikalien ausstößt. Ein Raucher, der täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, macht mehr als 50000 Züge pro Jahr. Auf diese Weise führt er lebenswichtigen Organen einschließlich des Gehirns zahlreiche Schadstoffe zu. Die Bestandteile, wie Nikotin, Kohlenmonoxyd und Wasserstoffzyanid, aus denen sich der Zigarettenrauch zusammensetzt, wirken sich auf das Nervensystem schädlich aus. Nikotin wirkt sowohl stimulierend als auch beruhigend, schädigt aber außerdem indirekt auch viele andere Organe. Es wird vermutet, daß bei der Sucht nach Tabakprodukten das Nikotin die wesentliche Rolle spielt. Kohlenmonoxyd ist ein Giftgas, das den natürlichen Ablauf des Sauerstofftransports zu den Zellen des menschlichen Körpers behindert. Zigarettenraucher haben 2 bis 15mal so viel Kohlenmonoxyd im Blut wie Nichtraucher. Selbst bei einem geringen Anstieg des Kohlenmonoxyds im Blut können die Denkfähigkeit bereits herabgesetzt und koordinierte Bewegungsabläufe beeinträchtigt werden.


Wasserstoffzyanid ist ein starkes Gift, das die Zellatmung hemmt und den Sauerstoffgehalt in den Zellen auf ein unzureichendes Maß herabsetzt. Bei einem Raucher besteht die erhöhte Gefahr, da6 sich seine Arterien im Herzen und im Gehirn verengen oder sogar verstopfen; dadurch wird das Gehirn nur noch unzureichend mit Sauerstoff versorgt, und dann können ganz plötzlich neurologische Störungen (Herzversagen) auftreten. Frauen, die rauchen und gleichzeitig die Pille nehmen, sind zwanzigmal so infarktgefährdet wie andere. Auch bei durch Rauchen oder chronische Bronchitis hervorgerufenen chronischen Lungenkrankheiten wird das Gehirn mit zu wenig Sauerstoff versorgt, so daß es einen zu hohen Kohlendioxydgehalt aufweist; die daraus entstehenden Gehirnstörungen können Stumpfsinn und Koma herbeiführen.


Gelangen die schädlichen Tabakstoffe in die Gebärmutter, so kann dadurch das Nervensystem des ungeborenen Kindes Schaden nehmen. Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, bringen kleinere Kinder zur Welt als nichtrauchende Mütter; die Wachstumsstörungen betreffen das ganze Kind einschließlich seiner Kopfgröße. Langzeitstudien haben gezeigt, da3 Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, so- wohl in intellektueller und emotionaler Hinsicht als auch bezüglich ihres Verhaltens im Vergleich zu Kindern nichtrauchender Mütter in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind.


Eine Studie an mehreren tausend Frauen, die während ihrer Schwangerschaft rauchten, zeigte, daß ihre elfjährigen Kinder im Schreiben, Rechnen und der allgemeinen Lernfähigkeit in ihrer Entwicklung mehrere Wochen hinter solchen Kindern zurücklagen, deren Mütter während der Schwangerschaft nicht geraucht hatten.


Kurz gesagt, Tabakrauch beeinträchtigt die Struktur und Funktion des Nervensystems. Weiterhin enthält Tabakrauch zahlreiche bisher noch nicht genügend untersuchte Stoffe, von denen man vermutet, daß sie sich schädlich auf das Nervensystem auswirken. Die Frage, um welche Art Auswirkungen es sich hierbei handelt, kann bisher noch nicht beantwortet werden.


Im Gegensatz zu Tabak enthalten alkoholische Getränke nur einen einzigen Stoff, der medizinisch von Bedeutung ist: Äthanol. Es übt eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem aus. Äthanol beeinträchtigt die Lernfähigkeit, das Urteilsvermögen und trübt den Verstand. Eine akute Alkoholvergiftung kann unterschiedlich starke Symptome aufweisen und von undeutlichem Sprechen und unkoordinierten Bewegungen bis zum Koma oder sogar zum Tode führen. Bei Entzug von Alkohol können Zittern, Halluzinationen, plötzliche Anfälle und Tod durch Trauma, Infektion oder Kreislaufkollaps auf bzw. eintreten. Da Alkoholiker selten eine ausgewogene Ernährung haben, bekommen sie häufig Krankheiten wie Pellagra, Beri-Beri, Skorbut oder Anämie. Hierbei handelt es sich um ernährungsbedingte Mangelkrankheiten.


Störungen werden meistens bei den peripheren Nerven, an der Wirbelsäule und im Gehirn beobachtet. Bei Alkoholikern treten falsch interpretierte Nervenkrankheiten auf, die einen teilweisen oder allgemeinen Gehirnschwund zur Folge haben.


In den letzten Jahren hat man viele Erkenntnisse über die schädliche Wirkung des Alkohols auf das ungeborene Kind gewonnen. Am schlimmsten betroffen sind Babys von Alkoholikerinnen: diese Kinder kommen mit einer geistigen Behinderung und zahlreichen anderen Schäden zur Welt. Da man nicht feststellen kann, bis zu welchem Grad der Alkohol für das Kind unschädlich ist, raten die Ärzte den Frauen, während der Schwangerschaft Alkohol generell zu meiden.


Sowohl Tabak als auch Alkohol sind Suchtmittel. Die Mehrheit der Raucher würde gern mit dieser Angewohnheit aufhören, aber weniger als zwanzig Prozent all derer, die es derzeit versuchen, schaffen es auch wirklich. Die Erscheinungen, die bei Tabakentzug auftreten, sind ein starkes Verlangen nach Tabak, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen und ein verlangsamter Puls. Die Denkfähigkeit wird herabgesetzt, und es sind alternierende Gehirnwellen zu beobachten. Die physiologischen Veränderungen legen sich innerhalb weniger Tage, doch die psychologische Abhängigkeit kann viel länger anhalten.


Da Tabak- und Alkoholkonsum den Verbraucher süchtig machen, fordern diese Konsumgüter in emotionaler, sozialer und geistiger Hinsicht einen sehr hohen Preis.


Zusammenfassend läßt sich sagen, daß Tabak und Alkohol schädlich auf das Nervensystem des Fötus, des Kindes und des Erwachsenen wirken. Wer diese Konsumgüter meidet, dessen Gehirn wird wahrscheinlich besser arbeiten und er wird .Weisheit und große Schätze finden'(LuB 89:19).

  Dr. Holbrook, ao. Professor der Inneren Medizin an de: Universität von Utah ist der Herausgeber des U.S. Surgeon Generai's Report on Smoking and Health (Bericht des Generalbundesarztes über Rauchen und Gesundheit) und beratender Arzt des National Cancer Institute (Amerikanisches Krebsforschungsinstitut).  
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Das Wort der Weisheit ist krebsvorbeugend von Dr. Charles R. Smart  Verfasst: Samstag, den 02. Februar 2008 09:51

Das Wort der Weisheit, worin es heißt, daß Tabak, Alkohol, heißes Getränk und übermäßiger Fleischkonsum nicht gut für den Menschen sind, wurde bereits im Jahre 1833 offenbart. Überzeugende wissenschaftliche Beweise, die das Wort der Weisheit bestätigen, konnten jedoch erst während der letzten dreißig Jahre erbracht werden, vor allem in bezug auf Krebs.


Während der letzten fünf Jahre wurden zahlreiche wissenschaftliche Artikel veröffentlicht, worin gezeigt wurde, daß Krebs unter Mormonen im allgemeinen und ebenso in Utah, wo 70 Prozent der Bevölkerung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage angehören, nicht so verbreitet ist wie anderswo.


Interessanterweise wurden diese Untersuchungen von Forschern durchgeführt, die selbst nicht in Utah leben und auch nicht der Kirche angehören. Viele Wissenschaftler haben herausgefunden, daß das Befolgen des Wortes der Weisheit die meistverbreiteten Krebserkrankungen verhütet. Gegenwärtig sind 20 Prozent der Todesfälle in Amerika (schätzungsweise 440000 pro Jahr) auf Krebs zurückzuführen.


Utah hat die niedrigste Krebssterblichkeit sowohl in bezug auf das Lebensalter als auch auf das Geschlecht. Vor allem die durch den Genuß von Tabak hervorgerufenen Krebserkrankungen treten in Utah in verhältnismäßig geringem Umfang auf, so daß die Sterblichkeit hier im Vergleich zu den anderen Staaten der USA um 48 Prozent niedriger ist.


Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß Raucher für nahezu jede Art von Krebs anfälliger sind als Nichtraucher. Die Organe, die am ehesten befallen werden, sind die, die mit dem Rauch direkt in Kontakt kommen, d.h. Mund, Zunge, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre und Lunge. Es ist jedoch interessant, daß auch weit entfernte Körperteile, die nicht direkt mit dem Rauch in Kontakt kommen, stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Beispielsweise werden bei Rauchern die Blase fünfmal, die Nieren zweimal und die Bauchspeicheldrüse 1,7mal häufiger von Krebs befallen als bei Nichtrauchern.


90 Prozent der Krebsarten, die stark mit dem Rauchen zusammenhängen, wie Lungen-, Mund-, Zungen- und Kehlkopfkrebs. würden nicht auftreten, wenn das Rauchen eingestellt würde.


(Während in der Vergangenheit manchmal argumentiert wurde, daß es für Nichtraucher ungefährlich sei, den Rauch miteinatmen zu müssen, konnte durch neuere Untersuchungen bewiesen werden, daß alle Menschen, die Rauch einatmen, gefährdet sind. Der Grad der Gefährdung richtet sich nach der Menge des eingeatmeten Rauches  ‑ je mehr eingeatmet wird, desto größer ist die Gefahr, an Krebs zu erkranken.)

Viele Krebskrankheiten, die eng mit dem Rauchen zusammenhängen, lassen sich ebenfalls auf den Alkoholgenuß zurückführen. Hierzu zählt insbesondere der Krebs des Mundes, der Zunge, des Rachens, der Speiseröhre und des Magens. Da die Symptome bei den beiden Genußmitteln sehr ähnlich sind, war es schwierig, bei Statistiken über Krebs dem Tabak und dem Alkohol die ihnen eigenen Wirkungen —genau voneinander getrennt — bestimmen zu können.


In den letzten drei bis vier Jahren wurden immer mehr Beweise dafür gefunden, daß ein enger Zusammenhang zwischen Bauchspeicheldrüsen- sowie Blasenkrebs und dem Genuß von Kaffee besteht. Dieser Zusammenhang wird von verschiedenen amerikanischen Untersuchungen bestätigt, gilt jedoch noch nicht als völlig bewiesen. Weiterhin wird vermutet, daß fibrozystische Erkrankungen der weiblichen Brust mit dem Genuß von Kaffee zusammenhängen. In einigen Studien wird darauf hingewiesen, daß erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Frauen besteht, die Zysten in der Brust haben, dies trifft aber wahrscheinlich nur auf eine kleine Untergruppe von Frauen zu, die an einer ganz bestimmten Art von Zystenerkrankung leiden. Der vermutete Zusammenhang soll noch durch weitere Untersuchungen bekräftigt werden.


Das Wort der Weisheit gebietet nicht nur, Tabak und Alkohol zu meiden, sondern auch, Fleisch nur sparsam zu genießen. Gewisse Arten von Krebs werden mit übermäßigem Fleischkonsum in Verbindung gebracht, vor allem Dickdarm- und Mastdarmkrebs, zwei der in den USA am häufigsten auftretenden Krebsarten. Die bisherigen Forschungsergebnisse lassen vermuten, daß eine ballaststoffreiche Ernährung die beste Vorbeugung gegen Darmkrebs ist.


Brustkrebs ist häufiger bei übergewichtigen Frauen zu beobachten als bei normalgewichtigen. Vermutlich besteht ein Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Cholesterin, das besonders in tierischem Fett enthalten ist.


Die Gefahr, an Brustkrebs zu erkranken, wird durch eine Schwangerschaft vor dem 25. Lebensjahr sowie möglicherweise durch Stillen vermindert, doch mißt man gegenwärtig dem Stillen keine so große Bedeutung bei wie der Schwangerschaft.


Wenn auch den krebserregenden Stoffen in unserer Berufs- und Umwelt durch die Massenmedien immer wieder sehr viel Bedeutung zugemessen worden ist, so sind doch die wichtigsten Kriterien für die Krebsvorsorge ein solider Lebenswandel und ein gesundes Innenleben.


Der Kampf gegen den Krebs ist nicht in der Sackgasse. Wir machen Fortschritte, finden Ursachen heraus, und die Überlebenschancen werden besser.

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Zeitliches Gesetz – ein Segen für das Volk des Herrn - von Roy W. Doxey  Verfasst: Sonntag, den 03. Februar 2008 01:48

Die Heiligen der Letzten Tage verstehen sich heute ebenso als Vertreter des Herrn wie sein Volk In biblischen Zeiten von Adam an bis zu der Zeit, als der Herr selbst seine Jünger erwählte Wahrheiten, die dem Bundesvolk auch früher schon bekannt waren, wurden durch Offenbarung an den Propheten Joseph Smith noch deutlicher gemacht. Ein Beispiel hierfür ist die Offenbarung, die wir als Wort der Weisheit kennen und die uns am 27. Februar 1833 gegeben wurde.


Inspirierte Propheten erhielten zu allen Zeiten sowohl Gesetze für ihr zeitliches Wohlergehen als auch die Erkenntnis, die die ewige Errettung bewirkt. So hat der Herr schon vorher, aber im Hinblick auf diese Offenbarung, sowohl die zeitliche als auch die geistige Errettung betont. „Für mich ist alles geistig, und niemals habe ich euch ein Gesetz gegeben,das zeitlich ist. ...,denn meine Gebote sind geistig," (LuB 29:34,35.) Den Israeliten wurden Essensvorschriften unter anderem deshalb gegeben, weil sie unter besonderen Umständen lebten. Neben dem Gesetz des Mose war das Verhalten von Daniel und seinen Freunden ein herausragendes Beispiel. Während ihrer Gefangenschaft durften sie anstelle der ,,Speisen des Königs" und des babylonischen Weines pflanzliche Nahrung zu sich nehmen. Sie waren gesünder als alle anderen, und Gott verlieh ihnen „Wissen und Verständnis in jeder Art Schrifttum und Weisheit" (Dan 1:17).


Wenn das Wort der Weisheit der heutigen Zelt befolgt wird, bringt dies zeitliche und geistige Segnungen mit sich. Wenn man sich richtig ernährt und keine ungesunde Nahrung zu sich nimmt und auch die anderen Gebote befolgt, wird man dafür belohnt.


In ,Lehre und Bündnisse', Abschnitt 89, Vers 2, lesen wir: „...auszusenden als Gruß, nicht als Gebot oder Nötigung, sondern als Offenbarung und als Wort der Weisheit." Als das Wort der Weisheit gegeben wurde, betrachteten viele es eben wegen dieser Einleitung nicht als bindende Verpflichtung. Warum gab der Herr diese Offenbarung, ohne genau zu sagen, daß es ein Gebot war — ein Muß? John A. Widtsoe, Mitglied des Kollegiums der Zwölf von 1921 bis 1952, glaubte, daß die harten Lebensbedingungen der ersten Heiligen, besonders nachdem die Kirche in den Westen gegangen war, eine Antwort darauf gaben:


„In den Siedlungen des Westens gab es normalerweise ausreichend Nahrungsmittel, aber selten eine große Auswahl, Fleisch war am meisten vorhanden, Getreide gab es normalerweise auch, Gemüse und Obst dagegen waren selten. Wegen der anregenden Wirkung nahmen viele Leute selbstgebraute alkoholische Getränke zu sich — wobei sie jedoch selten oder nie betrunken waren — außerdem auch Tabak, meistens als Kautabak, sowie Tee und Kaffee. Dies brachte natürlich auf Dauer keine Erleichterung von den Beschwerden, die teilweise auf mangelnder Kenntnis der körperlichen Gegebenheiten zurückzuführen waren, "(Joseph Smith, Seeker After Truth, S. 198) Eine Antwort auf diese Frage gab auch Präsident Joseph F. Smith. Er sagte.


„Ein Grund dafür, daß das Wort der Weisheit offenbart wurde — und zwar nicht als .Gebot oder Nötigung' — lag zweifellos darin, daß es, zumindest zu dieser Zeit, jeden, der an den Genuß dieser schädlichen Substanzen gewöhnt war, unter Schuldspruch gebracht hätte, wenn es als Gebot gegeben worden wäre. Der Herr zeigte sich barmherzig und gab ihnen die Gelegenheit, ihre Schwäche zu überwinden, bevor er das Gesetz auf sie anwendete. (GK,Okt. 1913.)


Ezra T. Benson, von 1846 bis 1869 ebenfalls Mitglied des Kollegiums der Zwölf, sagte: ,,Angenommen, er hätte das Wort der Weisheit als Gebot gegeben — wie viele von uns wären dann heute hier? Ich weiß es nicht. Aber er gab es uns nicht als Gebot oder Zwang und sagte, es würde ihn freuen, wenn sein Volk seine Weisungen befolgte. Sollten wir nicht versuchen, unseren himmlischen Vater zu erfreuen?" (Journal of Discourses, 11 '367, 7, April 1867.)Als Brigham Young Präsident der Kirche war, richtete er folgende Aufforderung an die Heiligen:


„Warum eigentlich beherrschen und kontrollieren wir unsere Begierden nicht, damit sie dem Gesetz Christi untertan seien? Aber wollen wir das überhaupt? Einmal sagen wir: ,lch muß Tabak haben, und wenn ich dafür verdammt werden!' Oder: ‚Ich muß Tee trinken, und wenn Ich dafür verdammt werde!' Oder. ,lch muß dies oder jenes haben, und wenn ich dafür in die Hölle komme!' Das ist genauso, als sage man zum himmlischen Vater: ,lch kümmere mich nicht um dich. Ich will deine Gebote nicht befolgen, sondern das machen, was Ich will, und meinen eigenen Wünschen folgen. Ich will meiner Begierde nachgeben und sie befriedigen, auch wenn ich dir damit mißfalle.' Statt dessen sollten wir auf den Geist hören, den Gott uns allen gegeben hat, der uns das Rechte lehrt und uns hilft, das Böse zu meiden. Wir sollten unsere Begierden, unsere innere Haltung, unsere Launen, den ganzen Menschen beherrschen und uns selbst befehlen: Tu, was ich dir sage. Ich bin ein Offizier, ein General in der Armee Christi, und ich verlange Gehorsam.“

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Tabak und Alkoholkonsum mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht - Von Dr. John Holbrook  Verfasst: Donnerstag, den 07. Februar 2008 03:45

In der Medizin hat man nachgewiesen, daß Tabak- und Alkoholkonsum frühzeitig zum Tode führen oder aufgrund einiger Krankheiten der Herzkranzgefäße sowie durch Krebs, Emphysem, chronische Bronchitis und Leberzirrhose Invalidität hervorrufen kann. Weniger veröffentlicht wurden bisher Untersuchungen, bei denen nachgewiesen werden konnte, daß Tabak und Alkohol die Funktionen des Nervensystems beeinträchtigen können.


Eine brennende Zigarette ist wie eine Miniaturfabrik, die mehrere tausend Chemikalien ausstößt. Ein Raucher, der täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, macht mehr als 50000 Züge pro Jahr. Auf diese Weise führt er lebenswichtigen Organen einschließlich des Gehirns zahlreiche Schadstoffe zu. Die Bestandteile, wie Nikotin, Kohlenmonoxyd und Wasserstoffzyanid, aus denen sich der Zigarettenrauch zusammensetzt, wirken sich auf das Nervensystem schädlich aus. Nikotin wirkt sowohl stimulierend als auch beruhigend, schädigt aber außerdem indirekt auch viele andere Organe. Es wird vermutet, daß bei der Sucht nach Tabakprodukten das Nikotin die wesentliche Rolle spielt. Kohlenmonoxyd ist ein Giftgas, das den natürlichen Ablauf des Sauerstofftransports zu den Zellen des menschlichen Körpers behindert. Zigarettenraucher haben 2 bis 15mal so viel Kohlenmonoxyd im Blut wie Nichtraucher. Selbst bei einem geringen Anstieg des Kohlenmonoxyds im Blut können die Denkfähigkeit bereits herabgesetzt und koordinierte Bewegungsabläufe beeinträchtigt werden.


Wasserstoffzyanid ist ein starkes Gift, das die Zellatmung hemmt und den Sauerstoffgehalt in den Zellen auf ein unzureichendes Maß herabsetzt. Bei einem Raucher besteht die erhöhte Gefahr, da6 sich seine Arterien im Herzen und im Gehirn verengen oder sogar verstopfen; dadurch wird das Gehirn nur noch unzureichend mit Sauerstoff versorgt, und dann können ganz plötzlich neurologische Störungen (Herzversagen) auftreten. Frauen, die rauchen und gleichzeitig die Pille nehmen, sind zwanzigmal so infarktgefährdet wie andere. Auch bei durch Rauchen oder chronische Bronchitis hervorgerufenen chronischen Lungenkrankheiten wird das Gehirn mit zu wenig Sauerstoff versorgt, so daß es einen zu hohen Kohlendioxydgehalt aufweist; die daraus entstehenden Gehirnstörungen können Stumpfsinn und Koma herbeiführen.


Gelangen die schädlichen Tabakstoffe in die Gebärmutter, so kann dadurch das Nervensystem des ungeborenen Kindes Schaden nehmen. Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, bringen kleinere Kinder zur Welt als nichtrauchende Mütter; die Wachstumsstörungen betreffen das ganze Kind einschließlich seiner Kopfgröße. Langzeitstudien haben gezeigt, da3 Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, so- wohl in intellektueller und emotionaler Hinsicht als auch bezüglich ihres Verhaltens im Vergleich zu Kindern nichtrauchender Mütter in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind.


Eine Studie an mehreren tausend Frauen, die während ihrer Schwangerschaft rauchten, zeigte, daß ihre elfjährigen Kinder im Schreiben, Rechnen und der allgemeinen Lernfähigkeit in ihrer Entwicklung mehrere Wochen hinter solchen Kindern zurücklagen, deren Mütter während der Schwangerschaft nicht geraucht hatten.


Kurz gesagt, Tabakrauch beeinträchtigt die Struktur und Funktion des Nervensystems. Weiterhin enthält Tabakrauch zahlreiche bisher noch nicht genügend untersuchte Stoffe, von denen man vermutet, daß sie sich schädlich auf das Nervensystem auswirken. Die Frage, um welche Art Auswirkungen es sich hierbei handelt, kann bisher noch nicht beantwortet werden.


Im Gegensatz zu Tabak enthalten alkoholische Getränke nur einen einzigen Stoff, der medizinisch von Bedeutung ist: Äthanol. Es übt eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem aus. Äthanol beeinträchtigt die Lernfähigkeit, das Urteilsvermögen und trübt den Verstand. Eine akute Alkoholvergiftung kann unterschiedlich starke Symptome aufweisen und von undeutlichem Sprechen und unkoordinierten Bewegungen bis zum Koma oder sogar zum Tode führen. Bei Entzug von Alkohol können Zittern, Halluzinationen, plötzliche Anfälle und Tod durch Trauma, Infektion oder Kreislaufkollaps auf bzw. eintreten. Da Alkoholiker selten eine ausgewogene Ernährung haben, bekommen sie häufig Krankheiten wie Pellagra, Beri-Beri, Skorbut oder Anämie. Hierbei handelt es sich um ernährungsbedingte Mangelkrankheiten.


Störungen werden meistens bei den peripheren Nerven, an der Wirbelsäule und im Gehirn beobachtet. Bei Alkoholikern treten falsch interpretierte Nervenkrankheiten auf, die einen teilweisen oder allgemeinen Gehirnschwund zur Folge haben.


In den letzten Jahren hat man viele Erkenntnisse über die schädliche Wirkung des Alkohols auf das ungeborene Kind gewonnen. Am schlimmsten betroffen sind Babys von Alkoholikerinnen: diese Kinder kommen mit einer geistigen Behinderung und zahlreichen anderen Schäden zur Welt. Da man nicht feststellen kann, bis zu welchem Grad der Alkohol für das Kind unschädlich ist, raten die Ärzte den Frauen, während der Schwangerschaft Alkohol generell zu meiden.


Sowohl Tabak als auch Alkohol sind Suchtmittel. Die Mehrheit der Raucher würde gern mit dieser Angewohnheit aufhören, aber weniger als zwanzig Prozent all derer, die es derzeit versuchen, schaffen es auch wirklich. Die Erscheinungen, die bei Tabakentzug auftreten, sind ein starkes Verlangen nach Tabak, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen und ein verlangsamter Puls. Die Denkfähigkeit wird herabgesetzt, und es sind alternierende Gehirnwellen zu beobachten. Die physiologischen Veränderungen legen sich innerhalb weniger Tage, doch die psychologische Abhängigkeit kann viel länger anhalten.


Da Tabak- und Alkoholkonsum den Verbraucher süchtig machen, fordern diese Konsumgüter in emotionaler, sozialer und geistiger Hinsicht einen sehr hohen Preis.


Zusammenfassend läßt sich sagen, daß Tabak und Alkohol schädlich auf das Nervensystem des Fötus, des Kindes und des Erwachsenen wirken. Wer diese Konsumgüter meidet, dessen Gehirn wird wahrscheinlich besser arbeiten und er wird .Weisheit und große Schätze finden' (LuB 89:19.) .


  Dr. Holbrook, ao. Professor der Inneren Medizin an de: Universität von Utah ist der Herausgeber des U.S. Surgeon Generai's Report on Smoking and Health (Bericht des Generalbundesarztes über Rauchen und Gesundheit) und beratender Arzt des National Cancer Institute (Amerikanisches Krebsforschungsinstitut). 
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